GEA – Gehen, Sitzen, Liegen – gesund, ökologisch, schön

On 21. September 2012 by Detlef Rochow

Was braucht’s zum Leben? So lautete vor 25 Jahren die Frage, der sich Heini Staudinger gestellt hat und die, so sagt er selbst, sein Leben nachhaltig beeinflusst hat. „GEA – Gehen, Sitzen, Liegen“ scheint auch heute noch seine gültige Antwort zu sein. Zuerst waren da die Schuhe, danach kamen Stühle, dann Futons und Matratzen hinzu und schließen die Betten und Regale.

Auch der Anspruch hat sich seit damals nicht geändert: Nur saubere, ökologische Top-Materialien werden in der eigenen GEA Matratzenwerkstatt verarbeitet. Gesundheit und Nachhaltigkeit sind Trumpf. Herausgekommen ist beispielsweise die Matratze „Orient Express“.
Hier sind Kern und Auflage getrennt. Wie es auf der GEA-Website heißt: „Sie liegt weicher, er liegt fester – keine Besucherritze. Die Auflage stülpt sich wie eine Badehaube über den nachgiebigen Kern. Im Doppelbett stecken unter der Badehaube zwei Kerne.“ Das ist Prosa vom Feinsten, der nachgiebige Kern, sie liegt weicher – toll.

© Foto: GEA. Auch beim Doppelbett möglich: Unterschiedliche Festigkeit der Einzelmatratzen, umhüllt mit einem Überzug, sorgen für individuelle Schlafkultur – ohne Ritze, ohne Reue.

Wichtiger aber ist, dass der Nutzen auf der Hand liegt, der Rücken es Staudingers Kreativität dankt. Hinzu kommt, man muss keine schweren Matratzen heben, da die Einzelkomponenten deutlich leichter sind. So genügt es zum Lüften nur die Auflage abzunehmen. Und wie schon gesagt, keine Besucherritze stört im Doppelbett, selbst wenn es die beiden unterschiedlich fest mögen.
Ein weiterer Pluspunkt zeigt, dass ökologisch nachhaltig gedacht wird: Man muss nicht gleich eine ganze Matratze neu kaufen, bloß weil er es jetzt auch weicher will! Und da es so viele unterschiedliche Varianten für „Orient Express“ gibt, kann man Probeliegen.“

Woran Heini gedacht haben mag, als er den Namen Orient Express wählte, wissen wir nicht, aber die Idee, die Matratze testen zu dürfen, ist eine gute, da sind wir uns sicher. Heini schreibt: „Beim Kauf einer Orient Express haben Sie 4 Wochen Zeit, sich eine andere Härte zu wünschen.
Wir tauschen den Kern gerne für Sie aus.“

Der Clou aber ist die sympathische Verknüpfung indirekt auf die Zufriedenheit der Kunden hinzuweisen, gleichzeitig für diese Kunden Werbung zu machen, und zusätzlich noch dem potenziellen Orient-Express-Käufer das Kaufen zum Erlebnis zu machen:

Denn beispielsweise im Kloster Pernegg www.klosterpernegg.at, im Hotel Post, Spital/Drau www.erlebnis-post.at oder im Ferienhaus Erlaufboden www.erlaufboden.at könne König Kunde Urlaub machen und Probeschlafen. Da Hotels strapazierfähige Matratzen von hoher Qualität benötigen, wird gleich noch unterschwellig für Qualität geworben. Also das imponiert mir wirklich. Ressourcenschonender und nachhaltiger geht nicht mehr.

Was mir gerade noch rechtzeitig einfällt, ist, dass mir auch Heini Staudingers Philosophie gefällt. Er meint, dass Tests und Analyse das eine sind, dass man seine Zeit auch besser verbringen kann, indem man mit den Menschen redet – um dann bei einem zu kaufen, dem man vertraut, weil man sich wohlfühlt. Kein Wunder, dass GEA – Möbel so erfolgreich sind.

Im nächsten Beitrag sprechen wir über Blackbird, das erfolgreichste Bio-Bett – jetzt auf auch drei Rädern – und über die Designer Georg Doblhammer und Didi Koll, und über Materialien sowieso.

Da GEA noch viel mehr zu bieten hat, gibt es hier den Link zu GEA: www.gea.at

GEA hat inzwischen 34 Filialen überall in Deutschland, Österreich und Schweiz gibt: Anschriften und Öffnungszeiten

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Detlef Rochow

Aber wie bin ich überhaupt auf GEA gestoßen? Wollte ich ein Bett kaufen? Nein. Ich wollte gut essen und trinken und mehr über den Sterntaler erfahren. So war ich auf der Website von Zallis Naturkost Café, die erwartungsgemäß Kuchen, Torten, Brote, Gebäck hausgemacht servieren, die aber auch vegetarische Vollwertmenues anbieten und mit „natürlich – gesund – anspruchsvoll – umweltbewusst“ werben. Mehr unter: www.zallis.de.

Falls jemand der Meinung ist, so positiv schreibt ein Journalist doch nur, wenn er bezahlt wird. Dem sei gesagt: Wenn der Journalist überzeugt ist, etwas Außergewöhnliches kennen zu lernen, dann schreibt er so und vielleicht ein klein bisschen zu begeistert.

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