GEA – Möbel zum Leben

On 2. Januar 2013 by Detlef Rochow

„Blackbird ist eines der erfolgreichsten ‚Bio-Betten’ geworden.“ So steht es auf der Website des Unternehmens. Wow – wo leben wir, dass Betten den Zusatz Bio benötigen um klarzumachen, dass man in diesen Betten natürlich und gesund schlafen kann, und dass die eingesetzten Materialien keineswegs umwelt- und gesundheitsschädlich sind? In einer Gesellschaft, der die Funktion eines Möbels nahezu egal ist, Hauptsache billig. Da tut es gut, dass Firmen wie GEA erfolgreich sind mit Möbeln, die schön, natürlich, gesund und hochwertig sind. Das gilt selbstverständlich auch für ihre Schuhe und Taschen, für Lebensweisheiten, gute Ratschläge und das Angebot, Teil der GEA-Gemeinschaft zu werden.

Aber wir haben Anfang Herbst versprochen über das Blackbird zu schreiben. Also wie geht der Text auf der Website weiter? Natürlich mit dem Hinweis, dass „Bio“ für GEA selbstverständlich ist. Und dann: „Aber im Gegensatz zu vielen anderen ‚Bio-Betten’ ist das Blackbird auch noch luftig und leicht.“ Das stimmt – und was uns besonders freut: das hat System. Denn es soll uns Nutzern die Scheu vorm Umstellen nehmen. Wir können unsere Wohnung immer wieder neu erfinden, schließlich kommt es auf den Standpunkt an, in welche Richtung wir denken. Wir können aber auch einfach nur solange neue Standorte probieren, bis wir überzeugt sind, das unser Blackbird auf dem richtigen Platz steht.

So wundert auch uns der Erfolg von Blackbird nicht.

© Foto: GEA. Das Blackbird Biobett ist ein Massivholzbett der Extraklasse – luftig leicht und schnörkellos gradlinig. Zusammen mit Lattenrost und Matratze Top77 ist gesunder Schlafkomfort garantiert.

 

Im Katalog kann man über den Blackbird lesen: „Blackbird ist wahrscheinlich das erfolgreichste Vollholzbett am Markt. Das ist nicht verwunderlich. Dank der vifen Konstruktion braucht`s nur wenig Holz und macht das Bett leicht und luftig – und außerdem sehr preiswert. Das schätzen viele.“

Leicht, luftig, preiswert – das verstehen wir. Aber vif? Also lebendig, leidenschaftlich, lebhaft, mobil? Mobil vielleicht, weil das Bett jetzt mit drei Rollen angeboten wird. Leidenschaftlich? Gewiss waren es die Designer Georg Doblhammer und Dieter Koll. Doblhammer sei dank, dass er uns das „Verständnis von Möbeln in Ihrer Funktion und ihrer gesellschaftlichen Codierung“ näherbringt. Und, weil er offensichtlich pragmatisch das scheinbar Unmögliche fordert. Das sei typisch für den Designer, erläutert der GEA-Händler in Nürnberg: „Als die Tischler die Pläne für seinen neuen Tisch sahen, sagten sie einhellig: Das geht nicht! Nun liefert der Tisch selbst den Beweis: Er steht bombig.“ Er, das ist der Tisch Upside Down, ist auf die reine Funktion Tisch reduziert und könnte praktisch für das Ikon Tisch stehen. Den Namen hat er, weil seine Tischplatte gewendet werden kann – eben: upside – down.

Zurück zum Blackbird. Noch ein paar technische Details zum Schluss: Das Blackbird-Bett kann jetzt mit drei Rädern bestellt werden. Das ist praktisch, da dadurch die Standfestigkeit nicht beeinträchtigt wird, es aber dennoch mobil ist.

Das Bett gibt es in sieben Größen: von 90 – 200 cm Breite bei gleichbleibend 200 cm Länge – für zusammen mit dem Lattenrost von 390 bis 650 Euro. Die Leicht- und Luftigkeit des Rahmens haben die Namensgeber zu zwei Kopfgestellen animiert: Sky – gefällt uns am besten (siehe Foto oben) – und Heaven, das uns zu streberhaft aufgeräumt daher kommt. Schließlich sollen doch GEA-Betten „Offenheit und Lebensfreude“ vermitteln. Zusammen mit der Matratze Top77 sowie zwei Blackbird Nachtkästchen ist der gesunde „Schlaf des Gerechten“ mehr als gewiss.

Mehr Infos über GEA: hier  und über http://www.gea.at

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Detlef Rochow

 

Warum heißt das Blackbird Bett Blackbird? Namensgeber war gewiss nicht das amerikanische Militärflugzeug – wiewohl  es der Aufklärung dient (und hier kann ein Bett durchaus nützlich sein). Wir vermuten, Heini Staudinger hat eher an den Song von Paul Mc Cartney gedacht, der mit Blick auf die Bürgerrechtsbewegung in den USA im Frühling 1968 über die Diskriminierung einer Afroamerikanerin im Tagesalltag schrieb.


Und hier kommt der Text:

Blackbird singing in the dead of night
Take these broken wings and learn to fly
All your life
You were only waiting for this moment to arise.

Blackbird singing in the dead of night
Take these sunken eyes and learn to see
All your life
You were only waiting for this moment to be free.

Blackbird fly blackbird fly
Into the light of the dark black night.

Blackbird singing in the dead of night
Take these broken wings and learn to fly
All your life
You were only waiting for this moment to arise

Blackbird fly blackbird fly
Into the light of the dark black night.
You were only waiting for this moment to arise
You were only waiting for this moment to arise.

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