Das Samina Bett System – weil es ein ehrliches Produkt ist

On 29. Juli 2014 by Detlef Rochow

Wir treffen Murat Altinok, Samina-Filialleiter in Berlin, an der Tür seiner Geschäftsräume in der Schwedterstraße 1, die er – es ist Freitag Abend – nach einer erfolgreichen Woche gerade verlassen will. Aber er nimmt sich Zeit wie für alle Besucher des Samina-Fachgeschäfts. Das ist eine Filiale, die eher den nüchternen Charme eines Seminarraums mit Anschauungsobjekten für den gesunden Schlaf ausstrahlt als dass sie zum Kaufen animieren wollte.

Altinok ist sofort in seinem Element und bereits nach einer Minute knien wir vor einem Samina-Bettsystem, eingefasst in einen Massivholzrahmen aus warmen Hölzern, frei von Metallen, wie alle Samina-Betten: Er hebt den freischwingenden doppelten Lattenrost an – „das Herzstück des SAMINA-Systems“, sagt er – und erläutert mit einer Energie und einem Enthusiasmus, dem man nicht anhört, dass er die nachfolgenden Sätze wohl schon 1.000 mal gesagt haben muss, als eine Dame die Geschäftsräume betritt.

Eine Kundin hat immer Vorrang, also fragt Fachberater Altinok routiniert, ob er helfen könne. Da bricht es aus ihr heraus: „Vielleicht, ich hoffe schon, ich habe Ihre Sätze über den Lattenrost gehört und dass er die Bandscheiben und die Muskulatur entlastet, die Wirbelsäule abstützt. Also wir haben uns vor rund eineinhalb Jahren ein neues Bett gekauft, Federkernmatratze, eine sehr gute Qualität, Härtegrad hart, dazu einen Lattenrost. Keineswegs billig, aber wir wachen jeden Morgen verspannt und wie gerädert auf. Ich schlafe auf der Seite, früher war ich Bauchschläfer. Meine Nackenmuskeln sind steinhart, meine Augen sind verquollen und es braucht den halben Vormittag bis ich wieder normal aussehe, was in meinem Beruf sehr wichtig ist. Ich habe inzwischen für die Gesichtsmuskeln eine Lösung gefunden, ein besonderes Kopfkissen. Und jetzt haben wir, als es so heiß war, unsere Zudecken auf die Matratze gelegt. Das war sehr viel weicher und schon viel angenehmer, aber…“

© Foto 4-Sterne-Hotel Bornmühle – das bislang einzige Hotel in Deutschland mit Betten von Samina.

Die Kundin ist schlank, wiegt bestenfalls 55 Kilogramm, ihr Fahrrad hat sie draußen an einen Baum gekettet, sie wirkt zart und tritt dennoch sehr energisch auf. Politisch total unkorrekt denke ich: Gewiss wird sie jeden Morgen joggen und ihre Mitarbeiter sind es wahrscheinlich gewohnt, die Dinge sofort auf den Punkt zu bringen, da sie für längere Ausführungen keine Zeit und keine Geduld hat.

Sie hält verdutzt inne, als sie merkt, wie es aus ihr heraussprudelt, und fragt: „Muss die Schulter, wenn man auf der Seite liegt nicht einsinken – und was ist das für ein erstaunlicher Lattenrost?“ Der ausgebildete Samina-Bettexperte für den bionenergetischen Schlaf hebt den freischwingenden doppelten Lattenrost an – „das Herzstück de SAMINA-Bettsystems“, sagt er – und erläutert mit der Energie eines Menschen, der auch letzte Nacht wieder gut geschlafen hat und herzlich und gutgelaunt den Tag meistert, die Besonderheiten seines Lattenrostes.

Dann bittet er die Dame doch einmal Probe zu liegen. Sie beugt sich hinunter, drückt mit der Hand auf den Rost, spürt wie der nachgibt, sagt „ich verstehe schon“ und richtet sich wieder auf – als hätte sie Angst, ihr könne das Probeliegen auf dem puren Rost bereits zeigen, dass sie vor eineinhalb Jahren einen Fehler gemacht hat, den zuzugeben schwer fällt.

© Foto Samina – Samina Betten im Hotel Bornmühle – gut zu sehen sind die Schichten des Samina Bettkonzepts für den Bioenergetischer Schlaf®

Ich erkläre mich gern bereit, als Anschauungsobjekt zu dienen, schließlich bin ich nach Berlin gekommen um Probe zu liegen und mehr über das Samina-System zu erfahren. In Rückenlage kann sich meine Wirbelsäule doppelt-S-förmig entfalten, erklärt Altinok, und ich spüre wie wohlig sich das anfühlt und sage: „Da braucht es eigentlich gar keine Matratze. Keiner lacht, es ist ja auch fast ernst gemeint. Wir erfahren, dass der Lattenrost entsprechend meines Körperdrucks einen Gegendruck aufbaut, der die Wirbelsäule entlastet. Jetzt in Seitenlage bildet meine Wirbelsäule eine gerade Linie. Das sehe ich nicht, spüre aber erneut, wie angenehm es sich auf heimischem Vorarlberger Eschenholz liegt. Auf Schulterhöhe gibt der Rost nach, ein Kissen füllt angenehm den Raum zwischen Schulter, Hals und Kopf. „Es ist für eine optimale Regeneration der empfindlichen Halswirbelsäule mitentscheidend“ gibt Altinok die Erklärung für meine sofort einsetzende Entspannung, und er verweist noch darauf, dass es eine ganze Fülle unterschiedlicher Kissen gibt, „sodass jeder sein Kissen findet“.

Altinok – er ist jetzt seit zwei Jahren Filialleiter am Prenztlberg – greift meinen Satz – “da braucht es ja keine Matratze” – auf und erläutert, dass die Matratze mit Naturkautschukkern und einer Ummantelung aus hochwerter Schafschurwolle aus heimischer Produktion und biozertifizierter Baumwolle so dünn sei, damit sie die orthopädischen Segnungen des Lattenrostes gut weitergeben kann.

Darauf liegt die Lokosana Erdungsauflage, die, so erklärt das Altinok, „für das nächtliche Erden“ des aus dem Gleichgewicht geratenen Körpers sorgt. „So wird eine Aufnahme freier Elektronen möglich, die sich gleichmäßig im Körper verteilen und für einen noch erholsameren Schlaf und so für ein mehr an Lebensenergie sorgen.“ Die hilfesuchende Dame quittiert das mit einem skeptischem Blick.

Und obendrauf noch eine Lage Natur pur: „100 Prozent reine Schafschurwolle, die viel Feuchtigkeit aufnehmen und rasch an die Umgebungsluft abgeben kann.“ Sagt Altinok. Dass die Auflage über gute Selbstreinigungskräfte verfüge, hört die potenzielle Samina-Kundin nicht.

Sie ist erkennbar beeindruckt vom Lattenkern – Naturlatexkerne hat sie schon dickere und härtere gesehen, Strahlung scheint ihr egal zu sein, dass alles natur ist, ein System ist, das klug aufeinander aufbaut, hat sie verstanden, intellektuell, Gefühle wie sie beim Probeliegen entstehen könnten, lässt sie nicht zu: „Was kostet denn so ein Lattenrost?“ – Die Größenordnung von rund 1300 Euro scheint in Ordnung zu gehen. Sie meint: „Dann denke ich, werden wir wohl die Lattenroste nehmen und auf die legen wir dann unsere teuren Matratzen, die sind ja noch wie neu.“

Bettenexperte Altinok erinnert daran, dass die Samina-Matratze bewusst so weich und dünn ausgelegt ist, weil nur so das System ihre Wirkung entfalten könne. Und wenn sie nicht ein ganzes Bettsystem kaufen wolle – was ja angesichts der teuren Anschaffung des für sie leider ungeeigneten Bettes verständlich sei – dann rate er zur weichen Auflage, da ja schon ihre eigenen Zudecken ihr Linderung verschafft hätten. Sie braust auf, hier dürfe sie wohl nicht entscheiden, was sie kaufen wolle.

Mit einer Engelsgeduld erklärt Murat Altinok erneut das Zusammenwirken der einzelnen Elemente und ihrer Funktionen. Sie wird ruhiger, hakt nach, meint, sie müsse wohl noch mal mit Ihrem Mann vorbeikommen und bittet um Informationsmaterial.

Da spielt Fachberater Altinok seinen Joker aus: Er übergibt ihr eine Mappe mit Imagebroschüre und Infoblättern aller Komponenten, ergänzt um – und das ist der Joker – um einen Gutschein für Probeliegen im Hotel Bornmühle. Ein Wochenende Wellness mit „Probeschlafen im Urlaubsparadies“ so der Slogan des Hotels. Etwas billiger  und das scheint genau das Richtige zu sein.

© Foto 4-Sterne-Hotel Bornmühle – nach dem Schwimmen ein kurzes Powersleeping im Samina Bett –und dann geht es an die Bar.

„Wir haben noch etwas Hochzeitsgeld übrig, Massagen und ein wenig Entspannung können uns nicht schaden.“ Sagt sie. Probeliegen als Dreingabe – so macht das Sinn. Der Filialleiter erwähnt noch, dass sie dort das ganze umfangreiche Sortiment an Kopfkissen zur Verfügung habe. Er nimmt das Kissen-Infoblatt aus der Mappe und sie gehen – jetzt schon gemeinsam – die Alternativen durch und sind sich rasch einig.

Deutlich weniger hektisch verlässt die Dame wenig später das Geschäft – und Altinok hat es wieder einmal geschafft, obwohl „so rastlos sind die wenigsten meiner Kunden, so unzufrieden mit ihrem Schlaf aber schon.“

© Foto 4-Sterne-Hotel Bornmühle – es hat Ihr gefallen beim „Probe-Wellness-Samina-Betten-schlafen-Wochenende“ im Hotel Bornmühle an der Mecklenburgischen Seenplatte. Einen solch entspannten Gesichtsausdruck könnte sie gehabt haben.

PS: Heute kommt die Nachricht aus Berlin, das Wellness-Wochenende im Hotel Bornmühle war ein großer Erfolg. Bereits in der Woche danach kamen die Beiden bei Murat Altinok vorbei und kauften – nach nochmaliger eingehender Beratung – ein neues Bett: zwei Lattenroste, Matratzen, Auflagen, Zudecken und Kissen im metallfreien Massivholzrahmen – und eine Lokosana Erdungsauflage musste unbedingt dabei sein. Murat Altinok ist zufrieden, denn er ist sich sicher: Wieder zwei Kunden, denen er für viele Jahre einen bioenergetisch gesunden Schlaf schenken, besser: verkaufen konnte. Warum er sich jedes mal wieder so ins Zeug lege, frage ich. “Weil es ein ehrliches Produkt ist.”

© Titelfoto: 4-Sterne-Hotel Bornmühle – eine Wellness- und Wohlfühloase mit der in Deutschland bislang einzigartigen Möglichkeit das „Gesund-Schlafen-Konzept“ von Samina praktisch zu erproben. Der „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ schreibt: „Als Power-Sleeping-Hotel wird das ganzheitliche und hocheffiziente SAMINA Schlaf-Gesund-Konzept angeboten. Dabei werden alle baubiologischen, orthopädischen, bettklimatischen, hygienischen und materialbedingten Anforderungen des gesunden Schlafs erfüllt.“ Zusätzlich kann man noch aus der Fülle an Samina-Kopfkissen verschiedene Alternativen praktisch prüfen: http://www.bornmuehle.de/

SAMINA Berlin Prenzlberg
Schwedter Straße 1
10119 Berlin
Tel: +49 (30) 817 981 68
samina.berlin-prenzlberg@samina.de

Die Samina-Page der Berliner Filiale: www.samina-berlin.de
Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 14 Uhr, 15 – 19 Uhr, Sa 12 – 19 Uhr

Hier geht es zur Homepage von Samina: http://www.samina.com/

Probeliegen der komfortablen Art – „Die wohl feinste Art gesund zu schlafen“: Hier geht es zu den Gesund-Schlafen–Hotels: http://www.samina-hotels.com/de/Hotels-finden

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Detlef Rochow

2 Responses to “Das Samina Bett System – weil es ein ehrliches Produkt ist”

  • Das sieht wirklich alles sehr gut aus. (: Vor allem das Bett mit der dazu gehörigen Matratze und Lattenrost schaut richtig einladend aus. Auch der Relaxsessel sieht gut zum Entspannen aus. (:

    • Stimmt. Wer auf my-versand.ch geht sieht, dass das Unternehmen drei Massagesessel in verschiedenen Varianten anbietet: Über das Modell Bern 2012 schreibt das Unternehmen: “Nehmen Sie Platz und genießen Sie eine entspannende Massage mit unserem Massagesessel Bern einem sehr bequemem TV – und Relaxsessel mit schönem Design. Durch 10 individuell wählbare Massageprogramme, von Kopf, Nacken, Schultern und dem gesamten Rückenbereich, wird Massage zum reinsten Vergnügen. Sie können zusätzlich eine Heizung zuschalten. Verarbeitung: Hochwertiger, hautsympathischer und wasserabweisender Kunstlederbezug. Der Sockel ist drehbar, und um ein bequemes sitzen zu ermöglichen ist die Rückenlehne in der Neigung verstellbar.” Toll.

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