Warenwirtschaftssysteme für den Möbelhandel

On 24. Mai 2017 by Detlef Rochow

Als ich 2013 hier auf moebel-branche.de schrieb, dass die Fülle kleinerer Möbel-Fachgeschäfte innovativ den Möbelgiganten gegenüber ihre Stärken zur Geltung bringen sollten, bin ich auch auf das Unternehmen Bewidata gestoßen, weil sie „mittelständische Unternehmen der Möbelbranche fördern und im Wettbewerbsprozess weiter nach vorne bringen“ wollten. Das hat mir imponiert.

Bewidata konzentriert sich auf die „Bereiche Zentralregulierung, Warenwirtschaft und betriebswirtschaftlicher Organisationsberatung“. Das aktuelle Warenwirtschaftssystem „Möbelpilot“ ist über die Zeit immer weiterentwickelt worden, unterstützt durch die Anwender aus der Branche. So wurde es beständig verbessert – und feiert heute sein 15jähriges Jubiläum. Grund genug für uns mal grundsätzlich zu werden.

Was ein Warenwirtschaftssystem ausmacht, dürfte vielen bekannt sein. Wie komplex es ist, kann uns egal sein, Hauptsache es funktioniert, ist einfach zu bedienen und hilft uns bei unserer täglichen Arbeit.

Warenwirtschaftssystem Möbelpilot

© Grafik: Bewidata. Um ein Warenwirtschaftssystems anzubieten, dass dem Nutzer zur Bewältigung seiner Aufgaben ein Höchstmaß an Unterstützung und Komfort garantiert und um ihn möglichst weitgehend von Routineaufgaben zu entlasten, muss die ganze Komplexität der Möbelbranche verstanden und abgebildet werden. Die Benutzeroberfläche sollte allerdings einfach bleiben.

Warenwirtschaftssysteme wofür und für wen?
Ein Warenwirtschaftssystem ist im besten Fall ein integriertes Gesamtsystem, das alle Aspekte – alle Geschäftsprozesse und Warenströme – eines Unternehmens umfasst. Der Vertrieb schreibt hier seine Angebote, dokumentiert die Aufträge, verwaltet Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen. Die Lagerhaltung sorgt für sicheren Nachschub und macht einmal im Jahr die Inventur. Die Buchhaltung prüft den Rechnungseingang und vieles mehr.

Alles, was einmal erfasst ist, dient allen anderen Beteiligten: Einkauf, Lager und Logistik, aber auch Personalplanung und Controlling. Kundenmanagement und Marketing, Strategie und Topmanagement – sie alle greifen auf die Daten des Warenwirtschaftssystems zurück.

Denn natürlich stehen allen im Unternehmen sowie den Partner- und Zuliefererbetrieben die jeweils für sie relevanten Informationen aus dem Warenwirtschaftssystem zur Verfügung.

Preisbildung – leichter gemacht
Eine intelligente Artikelverwaltung ist ebenfalls Teil eines Warenwirtschaftssystems. Es hilft dabei, die Übersicht über den gesamten Artikelstand zu behalten. Um die stets aktuelle Präsentation der Waren, kümmern sich Vertrieb und Marketing.

Die Preise der einzelnen Artikel sind ein Kapitel für sich: Allgemeine Verkaufspreise, Aktionspreise, Rabatte, Produktpackages, Abverkaufspreise, Preise über den Lebenszyklus der Artikel hinweg. Die Berechnung der Artikelkosten, das Festlegen von Gewinnmargen, Verkaufspreisspannen – ein sich beständig veränderndes Spiel.

Da ist es gut, wenn ein System sicherstellt, dass jeder Preis nur einmal eingegeben wird – egal für welchen Zweck, mit Verfallsdatum und Geltungsgebiet. Davor stehen die Berechnungen zur Artikelkalkulation. Auch die sind ohne Warenwirtschaftssystem kaum mehr denkbar.

Der Kunde ist Teil des Systems
Der Kunde, um den sich doch alles dreht, kann genau sehen, was passiert: Das Sofa steht beim Hersteller bereit, jetzt ist es auf dem Weg zum Händler, der noch die gnschten Sessel und Kissen dazugibt, jetzt hat es die Qualitätsendkontrolle passiert, jetzt sind die Möbel wieder unterwegs, der Wunschtermin scheint eingehalten zu werden. Es läutet an der Tür, freundliche Männer tragen Sofa und Sessel an ihren Platz und nehmen das Verpackungsmaterial wieder mit. Auch wenn es ein paar Wochen gedauert haben mag, der Kunde ist zufrieden.

Warenwirtschaft ist nur im Prinzip immer gleich – ein Warenwirtschaftssystem ist nicht für alle Branchen gleich gut geeignet.
Ein gutes System orientiert sich an den tatsächlichen Strukturen der Möbelunternehmen sowie den praktischen Arbeitsabläufen im Möbelhandel.

Möbelpilot Warenwirtschaftssystem Datenzugriff über Internet

© Foto: Bewidata. Die Zukunft hat schon begonnen – Weltweiter Zugriff selbst auf sensibelste Daten – und immer sicher.

Jederzeit von überall auf seine Daten zugreifen zu können, ist für immer mehr Menschen ein – zumindest gefühltes – Muss, dem ein gutes Warenwirtschaftssystem Rechnung tragen wird. Hierzu verspricht auch Bewidata auf ihrer Website: „Mit Möbelpilot haben Sie standortunabhängig von jedem Rechner, Tablet oder Smartphone mit Web-Browser Zugriff auf Ihre Daten. Welche Daten Sie transparent machen wollen und welche nicht, entscheiden Sie als Unternehmer natürlich selbst.“

Ein Problem dabei wird durch die Vergabe von individuellen Zugriffsberechtigungen der einzelnen Mitarbeiter gelöst. Generell gewinnt man den Eindruck, das heute alles und jeder gehackt werden kann. Dennoch ist sicher, wer Wert auf Sicherheit legt und entsprechende Vorkehrungen trifft, zum Beispiel eine adäquate Verschlüsselung als Standard festlegt.

Möbel Starke setzt auf Warenwirtschaftssystem

© Foto: Möbel Starke. Seit 2002 bringen Anwender wie Möbel Starke aus Schönbach „viele Ideen und Vorschläge in den ständigen Entwicklungsprozess ein und machen die Branchenlösung so zu einem innovativen und anwenderfreundlichen System.“ Schreibt die Bewidata auf ihrer Website und betont, dass sie für mehr als 700 Handelsunternehmen und 1000 Vertragslieferanten der Möbelindustrie arbeiten.

Ein Problem bleibt allerdings den kleineren Möbelhäusern: Die großen der Branche dürfen sich auch neue Warenwirtschaftssysteme kaufen.

Zur Website von Möbelpilot: https://www.moebelpilot.com/

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